1. Du lässt dich von niedrigen Preisen blenden
Beim e-Bike gilt: Qualität hat ihren Preis. Wenn du also beim e-Bike Kauf versuchst, so günstig wie möglich davon zu kommen oder sogar auf Angebote eines Discounters oder Supermarktes zurückgreifst, kann das unangenehme Folgen haben. Der niedrige Preis macht sich definitiv bemerkbar, ob das beim Fahrkomfort ist oder bei der Reichweite des Akkus. Auch der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) warnt vor den günstigen Angeboten. Gehe also kein Risiko ein, was die Sicherheit angeht, lasse dich ausreichend beraten und nimm lieber etwas mehr Geld in die Hand. Du wirst es nicht bereuen.
2. Du lässt dich vom schicken Design des e-Bikes ablenken
Mittlerweile gibt es e-Bikes in den unterschiedlichsten Farben und Formen. Die Designs werden immer raffinierter und für jeden Geschmack ist etwas dabei. Selbstverständlich solltest du ein e-Bike wählen, welches dich auch vom Aussehen her anspricht, allerdings sollte das nicht das Hauptkriterium sein, nach dem du es auswählst. Was bringt dir nämlich ein „hübsches“ e-Bike, wenn die technischen Voraussetzungen eine angenehme Fahrt nicht ermöglichen? Das Hauptaugenmerk sollte also definitiv auf der Ausstattung und den richtigen Komponenten liegen, die zu dir und deinen Gegebenheiten passen.

3. Vor lauter Technik verlierst du den Einsatzzweck aus den Augen
Immer die neueste und leistungsstärkste Elektronik haben zu müssen, ist wohl ein Phänomen unserer Zeit. Auch beim e-Bike Kauf kann es schnell passieren, dass man sich von der neuesten Technologie, dem stärksten Motor oder dem innovativsten Display blenden lässt und dadurch den Einsatzzweck des e-Bikes aus den Augen verliert. Für den alltäglichen Gebrauch ist es nämlich nicht nötig, den kräftigsten Motor auf dem Markt zu besitzen, der vielleicht auch noch in einem e-Bike verbaut ist, welches sich eher für den Einsatz abseits der Straße eignet. Viele andere Dinge, etwa Rahmen, Bremsanlage oder Licht, sind ebenso wichtig wie der Motor und der Akku. In die Kaufentscheidung sollten alle diese Dinge mit einbezogen werden, um ein e-Bike zu finden, welches auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmt ist.

4. Du verzichtest auf die Beratung durch einen Fachhändler
Eine persönliche und ausführliche Beratung ist beim Kauf eines e-Bikes sehr wichtig. Von einem Kauf bei reinen Online-Händlern, bei denen keine vorherige Beratung möglich ist, raten wir dir ab. Einen guten Spezialisten erkennst du daran, dass er sich ausreichend Zeit für eine ausgiebige Beratung nimmt und dir Fragen stellt, um dich und deine Bedürfnisse einschätzen zu können.
Es ist sehr wichtig, das e-Bike vor dem Kauf einmal gesehen zu haben, gefahren zu haben und ein Gefühl für das Elektrofahrrad bekommen zu haben. Der Kauf und die Beratung durch einen Fachhändler haben außerdem den Vorteil, dass du auch nach dem Kauf in sicheren Händen bist und einen Ansprechpartner für Reparaturen, Wartungen und Inspektionen hast.

5. Du machst keine Probefahrt
Wie bereits erwähnt ist es sehr wichtig vor dem Kauf, ein Gefühl für das e-Bike zu bekommen. Es bringt deutlich mehr Kilogramm auf die Waage als ein normales Fahrrad, weswegen man sich an das Fahrgefühl erst einmal gewöhnen muss. Daher sollte es Pflicht sein, einen Fachhändler für e-Bikes aufzusuchen und die Modelle, die interessant für den Kauf erscheinen, einmal Probe zu fahren.
Auch die passende Größe und Höhe des Rahmens sind essenziell für eine angenehme und problemlose Fahrt mit dem e-Bike. Habe also keine falsche Scheu und teste dich durch die Landschaft der e-Bikes. Du wirst sehen: Es gibt eine Menge Unterschiede und du wirst merken, wenn du ein e-Bike gefunden hast, welches perfekt zu dir passt!